17.09.2021, von Markus Renner

Das THW-Jugendlager vom 17.- 19.September 2021

Spreewaldtour mit Kanus und selbstgemachten Licht

Drei blaue Fahrzeuge starteten pünktlich 16:30 Uhr auf dem Kamenzer Garnisonsplatz in Richtung Unterspreewald. In den frühen freitäglichen Abendstunden war das Ziel erreicht: Schlepzig- die ungekrönte Hauptstadt des Unterspreewaldes. Dieser nördliche Teil des Spreewaldes wird von Touristen zumeist weniger geflutet. Womit die dort ansässige Mückenpopulation sich noch intensiver um die Gäste "kümmern" kann.

Nach Zeltaufbau und Abendessen war noch eine Ausbildungseinheit zu absolvieren: der Basisworkshop "Petromax". Die Starlichtlampe "Petromax" produziert ihr beachtliches Licht durch Petroleum, welches per Vergaser verdampft wird. Die "Petromax"-Lampen waren bis Anfang der neunziger Jahre Standardausrüstung verschiedener Armeen und natürlich auch beim THW. Mittlerweile haben die Lampen die Camper- und Globetrotterszene erobert und genießen längst Kultstatus. Die Petromax- Lampen benötigen keine Apps oder Akkus und lassen sich bei etwas Pflege jahrzehntelang betreiben. Insofern steht "Petromax" für Nachhaltigkeit und begeistert auch unseren THW-Nachwuchs- man braucht natürlich etwas know how in der Bedienung.

Der Samstag schließlich stand -wenig verwunderlich- ganz im Zeichen des Wasserwanderns. Die romantische Route verlief von Schlepzig in Richtung Wasserburg-, dort wurden die stärkenden Lunchpakete verzehrt. Insgesamt wurden gut 15 km auf dem Wasser verbracht.

Am Samstagnachmittag durften sich die Arme vom paddeln erholen- und zwar bei einer kleinen Wanderung zum Spielplatz am Groß Leuthener See. Nach dem Abendessen mit Nudeln und Bologneser Soße wurde wieder Licht (selbst) gemacht, der "Petromax"-Workshop ging in die zweite Runde.

Am Sonntag gab es dann auf der Rückreise noch einen Zwischenstopp im Oberspreewald: Baden in den Lübbenauer Spreewelten war angesagt. Gegen 15:00 Uhr war der dann der heimische Ortsverband wieder erreicht und es konnte ausgepackt werden.

Fazit der mitgereisten 15 Junghelfer und 10 Erwachsenen: Das Wetter hatte noch Potenzial- der Spaßfaktor war kaum zu toppen!


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