Kamenz, 16.11.2018, von Ralf Siegemund

Ausbildungswochenende der Fachgruppen Elektroversorgung

Vom 16.11.18 bis zum 18.11.18 fand im Ortsverband Kamenz...

Vom 16.11.18 bis zum 18.11.18 fand im Ortsverband Kamenz ein Ausbildungswochenende statt. Die Fachgruppen E der Ortsverbände Gotha, Altenburg und Sonneberg sind der Einladung unserer Fachgruppe gefolgt. Am späten Abend trafen dann alle in unserem OV ein und bei Abendbrot und einem wärmenden Feuer konnten sich alle Teilnehmer erstmal kennenlernen.

Am Samstag, nach einen Frühstück, begann erstmal ein kleiner Theorieteil in dem unserer Techniker Jens uns noch mal die Grundzüge des Arbeitsschutz und der Sicherheitsvorschriften im Bereich von Elektroarbeiten näher brachte.

Danach ging es auf den Hof, wo die zwei beim THW verwendeten NEA´s standen. Der Ortsverband Kamenz hat ein NEA der Firma Polyma mit einer Leistung von 175 kVA und der OV Gotha hatte ihr NEA der Firma AVS mit einer Leistung von 200 kVA mitgebracht. Ziel des Tages war, ein "Inselnetz" mit zwei parallelen Netzersatzanlagen aufzubauen wie es beim THW in Bereitstellungsräumen (BR 500), Landes-/Bundesjugendlagern aber auch bei größeren und länger andauernden Pumparbeiten benötigt wird.

Begonnen wurde mit dem Herstellen der sogenannten Erdung, die sich auf dem Hof des OV-Kamenz doch etwas schwerer darstellte. Somit mussten bis zu sechs Erder eingesetzt werden und das gesamte Erdungsnetz eingemessen werden. Zum "Einmessen" wurden die verschiedenen Messgeräte genutzt und deren Funktionen erklärt. Mittels "Gruppenverteiler" des OV Gotha wurden die NEA`s mit 95mm² Einzelader-Kabel verbunden und die Baustromverteiler wurden aufgebaut und angeschlossen. Auch darauf folgend mussten die gesamten Stromkreise gemessen werden, um auch die elektrische Sicherheit nachweisen zu können. Jetzt erst konnten wir die NEA`s in Betrieb nehmen und sie mit den mitgebrachten Lastwiderständen elektrisch belasten. Dadurch das Gotha, Altenburg und Sonneberg ihre Lastwiderstände mitgebracht haben, konnten wir erst beide Aggregate einzeln in den Volllastbetrieb nehmen und danach beide zusammen synchronisieren und auf 75% der möglichen Leistung der NEA´s bringen. Der Synchronbetrieb wird immer dann angewendet, wenn die Leistung eines Notstromaggregates nicht mehr ausreichend ist. In Summe haben die zwei Aggregate eine Leistung von 270 kW abgegeben.

Nach dem wir gegen 16.00 Uhr alles rückgebaut haben und sämtliche Ausstattung wieder verlastet haben, ging es zum gemütlichen Teil über. Am Abend mit Lagerfeuer und Grill wurde noch mal über den Tag gesprochen und kleine Fachgespräche geführt, auch wurde vereinbart so eine kleine Ausbildung regelmäßig weiter zu führen.

Am Ende möchte ich mich noch mal bei allen Beteiligten bedanken, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben, bei der Vorbereitung als auch bei der Durchführung. Auch noch mal einen Dank an die OV`s Gotha, Altenburg und Sonneberg für die Teilnahme und wir hoffen, dass jeder einzelne auch was für seine Fachgruppe mitnehmen oder festigen konnte.


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