Radeberg, 22.09.2018, von Mario Dethloff

Gemeinsame Ausbildung an Einsatzstellen der Deutschen Bahn mit FF Radeberg

Am Samstag, den 22. September 2018, haben 5 Kameraden des Ortsverbandes...

Am Samstag, den 22. September 2018, haben 5 Kameraden des Ortsverbandes an der Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehr Radeberg zusammen mit dem zuständigen Notfallmanager der Deutschen Bahn teilgenommen. Aufgabe des THW war es, die im OV gelagerten Rettungsmittel der Feuerwehr bereitzustellen und den Umgang mit ihnen zu trainieren. Die Feuerwehr übernimmt im Falle eines Einsatzes diese Rettungsmittel und führt die Hilfeleistungen selbstständig aus.

Pünktlich um 08:00 Uhr trafen wir uns am Gerätehaus der FF Radeberg, wo der zweite praxisbezogene Ausbildungsteil für die Kameraden der FF stattfand. Man traf wieder einmal bekannte Gesichter und konnte daneben die Kontakte pflegen. Der zuständige Notfallmanager der DB übernahm den Theorieteil und erläuterte die Aufgaben des DB-Notfallmanagements bei Einsätzen im Bahnbereich. Neben den organisatorischen Besonderheiten wurden die Gefahren durch Zugbetrieb und Oberleitungen mit 15.000 Volt ausgiebig thematisiert. Zusätzlich wurden wir über aktuelle Bahnprojekte in der Region informiert.

Wie es sich gehört, wurde anschließend der Praxisteil auch auf einem Bahngelände, dem Güterbahnhof Radeberg, in Angriff genommen. Nach einem kurzen Briefing wurden die Rettungsmittel ausgeladen. Dazu zählen ein Schnellbaugerüst zum Evakuieren von Reisenden sowie ein schienengebundener Transportwagen für das schnelle Verlegen von Material und Verletzten. Insgesamt 5 Schleifkorbtragen stehen für diesen Rettungssatz zur Verfügung. Der Aufbau wurde gemeinsam mit den Kameraden der FF geübt und das Equipment anschließend ausgiebig getestet. Daneben konnten wir erfahren, wie Medien (Kabel, Schläuche) im Gleisbett sicher verlegt werden.

Anschließend ging es zurück in das Gerätehaus, denn der Mittagsimbiss wartete bereits auf uns. Jetzt stand noch die Abschlussprüfung für die Kameraden der FF an. Spontan haben auch wir uns entschlossen, außerhalb des Protokolls an diesem Test teilzunehmen, Insgesamt waren 184 Punkte in einem Multiple Choice Test erreichbar, wovon mindestens 90 Punkte erzielt werden mussten. Die sehr spezifischen Mehrfachangaben bei einzelnen Fragen waren durchaus sehr anspruchsvoll. Mit Abgabe der Prüfungsbögen verabschiedeten wir uns und rückten wieder im OV Kamenz ein.

PS: Die nachgereichten Prüfungsergebnisse wollen wir nicht vorenthalten. Unsere 5 Kameraden hätten alle bestanden, d.h. die Fehleranzahl lag bei maximal 42. Abschließend sei anzumerken, dass Einsätze im DB-Bereich, auch wenn sie das THW nicht in dem Umfang betreffen wie die Feuerwehren, aufgrund der Gefahrensituationen sehr herausfordernd sein können.


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